Spandauer Blasorchester 1960 e. V. Berlin

Unsere Chronik

In der Zeit, da Rock and Roll und Dixieland "in" sind, gehört schon viel Mut und Optimismus zur Gründung eines Blasorchesters. Am 15. Januar 1960 treffen sich sieben junge Männer, teilweise noch nicht dem gesetzlichen Alter eines Jugendlichen entwachsen, und packen es an. In der Gründungsversammlung im "Goldenen Anker zu Spandau" schließt man sich zu einem Verein zusammen.

Aus einer Bläsergruppe der Volksmusikschule Spandau und Mitgliedern des Musikensembles des Don-Bosco-Heimes entsteht das Spandauer Blasorchester 1960 e.V. Mit dem vielseitigen und erfahrenen Musikmeister Werner K. Holzmüller, der u.a. an der Musikschule unterrichtet, findet man einen engagierten Dirigenten.

Vertrauen in den Verein setzt auch einer der "Gründungsoptimisten". Helmut Potzies. Alle Aktivitäten und Begebenheiten zeichnet er chronologisch auf. Mit seiner Veranlagung für Ordnung und Übersicht führt er nun mit großer Sorgfalt die Vereinschronik. Diese Arbeit übernimmt später sein Bruder Manfred Potzies. Heute ist Claudia Zimmermann unsere Chronistin.

Aus dem fast lückenlosen Nachweis unseres Vereinslebens zeigen wir Ihnen hier einen Ausschnitt.

News

Musikerwitz

Der berühmte Tenor Alfredo Vitello sitzt oben im Empire State Building mit einem Unbekannten an der Bar. "Das ist schon recht seltsam" - so der Unbekannte - "wenn man hier oben aus dem Fenster springt, dann fällt man genau bis zum 10.Stock, da ist so ein Wind, dass man wie von Geisterhand gepackt einmal ums Gebäude geschleudert wird, und landet dann durchs offene Fenster in Zimmer 110." - "Selten sowas Bescheuertes gehört!" sagt der Tenor - "Doch! Passen Sie auf!" Eh sich jemand versieht springt er raus. Alle schauen hinterher. Und tasächlich im 10.Stock, wie von Geisterhand gepackt wird er angehalten, rumgeschleudert und verschwindet durch ein Fenster im Gebäude. Nach zehn Minuten ist er wieder oben. Beifall und unglaubliches Staunen der Gäste. "Ich kann überhaupt nicht glauben, was ich da gesehen habe." so Alfredo Vitello. "Gut, dann mach ich´s nochmal!" Wieder springt er, und im zehnten Stock wiederholt sich das Prozedere. Bald ist er wieder oben. "Das kann ich auch!" sagt der Tenor und springt ebenfalls. 10.Stock, 9.Stock, 8.Stock....patsch - tot. Darauf der Barkeeper: "Du bist doch ein echtes Arschloch, wenn Du besoffen bist, Supermann!"

© Spandauer Blasorchester 1960 e.V. Berlin
14.09.2019 09:35