Spandauer Blasorchester 1960 e. V. Berlin

Martín Rincón Botero 2019 -

Foto Martín Rincón Botero

2006 begann er sein Studium der Komposition an der Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien. Er studierte Komposition unter Anderen bei Diego Vega, Juan Antonio Cuéllar, Carlos Julio Ramírez Toro und Guillermo Gaviria. Außerdem erhielt er im Rahmen eines von der Fundación Batuta geförderten Projektes privaten Unterricht bei Don Freund.

Nach Deutschland ist er 2013 zum Kompositionstudium bei Prof. Dieter Mack an der Musikhochschule Lübeck gekommen, das er 2016 mit dem Master abschloss. Masterclasses bei Samuel Adler, Sandeep Bhagwati, Rodney Sharman, Arnulf Herrmann, Hèctor Parra und Reiko Fueting. Dirigentische Impulse hat er bei Frank Hube und Arturo Tamayo bekommen.

2015 hat er den Théodore-Gouvy Preis gewonnen und damit eine Auftragskomposition ("Dreu") für die Deutsche Radio Philharmonie in Saarbrücken. Seine Musik wurde an verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland, Österreich, Kolumbien, Polen und den Niederlanden aufgeführt, wie z.B. bei der Klangspuren IEMA (Graz) und Mouvements (Saarbrücken) von Ensembles und Orchestern wie Boreas Quartett Bremen, Ensemble Volans (Hamburg), Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Trompo (Amsterdam), Gdańskie Trio Stroikowe (Gdańsk) und dem Symphonischen Orchester der Musikhochschule Lübeck.

Lehrbeauftragter für das Sommersemester 2017 für Werkanalyse (Einführung in die Pitch-Class-Set-Theorie) an der Musikhochschule Lübeck.

Aufbaustudium in Ensembleleitung Neuer Musik bei Arturo Tamayo an der Musikhochschule Lugano (Conservatorio della Svizzera Italiana), Schweiz.

Weitere interessante Informationen über ihn finden Sie auf seiner Website.

News

Musikerwitz

Ein junger aufstrebender Pianist erklimmt die Stufen der Karriereleiter. Er gewinnt so ziemlich alle Wettbewerbe, die Konzert-Aufträge scheinen kein Ende nehmen zu wollen man feiert den neuen Star im In- und Ausland.
Wie das jedoch so ist: Irgendwann hat ihn dann halt schon jeder mal gehört, das Publikum schwindet, die Aufträge lassen nach, das sauer verdiente Geld ist rasch aufgebraucht und unser Pianist steht plötzlich mittellos auf der Straße. Verzweifelt macht er sich auf die Suche nach irgendwelchen Jobs und trifft dabei auf einen Wanderzirkus. Auf seine Anfrage, ob dort vielleicht ein Pianist gebraucht würde antwortet der Zirkusdirektor: "Pianisten brauchen wir leider keinen, wir haben unser Orchester schon. Aber du könntest ja als Seiltänzer anfangen. Da ist uns gerade jemand abgesprungen. Du musst natürlich zuerst trainieren. Und: Pass ja auf, dass Du nicht das Gleichgewicht verlierst und abstürzt! Unten findet nämlich zur gleichen Zeit die Löwen-Nummer statt. Die würden dich zerfleischen!" Gesagt, getan. Unser Pianist übt Seiltanzen und ist nach einiger Zeit wirklich so weit, dass er damit Auftreten kann. Die ersten Aufführungen gehen alle gut, und er gewinnt immer mehr an Selbstvertrauen. Jedoch eines Abends passiert es: Unser Pianist verliert das Gleichgewicht, und er stürzt unter dem Aufschrei der Menge in die Tiefe, mitten unter die Löwen. Die Löwen stürzen sich sofort auf ihn und begraben ihn unter sich. Unser Pianist denkt schon, sein letztes Stündchen hätte geschlagen, da beugt sich plötzlich ein Löwe über ihn und flüstert ihm ins Ohr: "Keine Sorge! Wir sind alles Pianisten!"

© Spandauer Blasorchester 1960 e.V. Berlin
28.08.2019 08:44